Flüchtlingshilfe im Bistum Hildesheim

"Wer sich zum Glauben bekennt, kann nicht an dem Schicksal von Flüchtlingen und Migranten vorbei sehen", mahnt der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle, "Diese Offenheit, wo immer wir können, zu helfen, das ist jedem einzelnen auf die Seele zu schreiben." Trelle ist Vorsitzender der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz.



3000 Helfer für Flüchtlinge im Bistum Hildesheim

Die Flüchtlingshilfe im Bistum Hildesheim läuft auf Hochtouren: An zahlreichen Kirchorten wird den Flüchtlingen Wohnraum zur Verfügung gestellt, außerdem gibt es im Bistum zahlreiche Helferdienste für Menschen in Not. Schätzungsweise rund 3000 Ehrenamtliche engagieren sich in Hilfsinitiativen, an der Pfarrgemeinden oder Caritas-Verbände beteiligt sind. 

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Gemeinsam ist vieles möglich

Bischof Norbert Trelle hat das Malteser-Notaufnahmelager in Celle-Scheuen besucht und sich ein eigenes Bild von der dortigen Lage gemacht. Die niedersächsischen Bischöfe hatten zuvor bereits die Politiker zu einem ernsthaften gemeinsamen Bemühen um Lösungen für die aktuellen Herausforderungen aufgerufen. Ein Gespräch der KirchenZeitung mit Bischof Norbert Trelle über Flüchtlinge und die Hilfen der Gemeinden.

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Foto: Malteser



Foto: Rüdiger Wala

Bischöfliches Flüchtlingsprojekt

Bischof Norbert Trelle hat das Jubiläum "1200 Jahre Bistum Hildesheim" zum Anlass genommen, ein Hilfsprojekt für die Dauer des Jubiläumsjahres aufzulegen. Dies tut er auch, um zum Anlass des Bistumsjubiläums ein persönliches Zeichen zu setzen, inmitten der berechtigten Freude und Feier Flüchtlinge und Verfolgte nicht zu vergessen. „In Syrien, im Heiligen Land und im Irak sind unzählige auf der Flucht. Vor diesem Leid dürfen wir unsere Augen nicht verschließen", sagte Trelle bei der Vorstellung des Flüchtlingsprojekts.

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