Bischöfliches Flüchtlingsprojekt

Bischof Norbert Trelle hat das Jubiläum "1200 Jahre Bistum Hildesheim" zum Anlass genommen, ein Hilfsprojekt für die Dauer des Jubiläumsjahres aufzulegen. Dies tut er auch, um zum Anlass des Bistumsjubiläums ein persönliches Zeichen zu setzen, inmitten der berechtigten Freude und Feier Flüchtlinge und Verfolgte nicht zu vergessen. „In Syrien, im Heiligen Land und im Irak sind unzählige auf der Flucht. Vor diesem Leid dürfen wir unsere Augen nicht verschließen", sagte Trelle bei der Vorstellung des Flüchtlingsprojekts.

Das Hilfsprojekt unterstützt die Malteser Migranten Medizin in Hannover, die sich in besonderer Weise der medizinischen Betreuung von Menschen widmet, die aus lebensbedrohenden Situationen in Krisengebieten der Welt zu uns geflüchtet sind und bietet die Möglichkeit zu unterschiedlichen Gelegenheiten anlässlich des Bistumsjubiläums unterstützend tätig zu werden.


Über die Malteser Migranten Medizin

In der Landeshauptstadt Hannover und der Region Hannover leben vermutlich mehrere Tausend Migranten ohne Aufenthaltserlaubnis. Aufgrund ihrer aufenthaltsrechtlichen Situation verfügen diese Menschen weder über einen Krankenversicherungsschutz noch über einen Zugang zu Sozialleistungen.


Hinzu kommt eine nicht unerhebliche Zahl von Neu-EU-Bürgern, die sich legal in Deutschland aufhalten, aber keinen Zugang zu einer regulären Krankenversicherung haben.

Da viele Patienten weder eine Praxis noch ein Krankenhaus aufsuchen wollen oder können, hilft MMM unter Wahrung der Anonymität.

 

Pro Jahr besuchen durchschnittlich über 1.000 Patienten die MMM-Ambulanz in Hannover und etwa 30-35 Kinder werden mithilfe der MMM im Diakoniekrankenhaus Frederikenstift entbunden.

 

Weitere Informationen auf der Internetseite der Malteser in Hannover.